Trekkingtouren sind nicht mit Tages- oder Mehrtageswanderungen zu vergleichen. Sie gelten vielmehr als Königsklasse beim Wandern. Beim Trekken begibt man sich zudem in unwegsames Gelände. Ein Trekkingausflug kann mehrere Tage oder sogar einige Wochen dauern. Fernab der Zivilisation entdeckt man die einzigartige Natur. 

Sorgfältige Planung ist ein entscheidendes Kriterium beim Trekken

Die Entdeckung der Natur abseits ausgetretener Wanderpfade steht beim Trekking im Fokus. Damit unterwegs alles klappt, sollte einige Trekkingreise sorgfältig geplant werden. Mit einem herkömmlichen Wanderurlaub ist das Trekken nicht vergleichbar. Als vorteilhaft gilt, dass man bei einer Trekkingtour spontan über Routenäderungen und Anpassungen entscheiden kann. Trekking-Urlauber, die zum ersten Mal im Gelände unterwegs sind, sollten vorausschauend planen und mit einer einfachen Route beginnen. Bei mehrtätigen Touren erfolgen die Übernachtungen meist auf Campingplätzen. In manchen Ländern ist Wildcampen jedoch nicht erlaubt, sodass auf offizielle Campingmöglichkeiten ausgewichen werden muss.

Die zum Trekken notwendige Ausrüstung wird in einem Trekking-Rucksack mitgeführt und sollte nicht zu schwer sein, da die Tour sonst sehr anstrengend werden kann. Das Tragen eines vollgepackten Rucksacks kann insbesondere auf anspruchsvolleren oder längeren Strecken zur Herausforderung werden. Gesunde Ernährung ist auch im Trekking-Urlaub wichtig. Die richtige Trekking Nahrung besteht aus gesunden Zutaten, die fitmachen und lange satt halten. So eignet sich beispielsweise ein Müsli oder Porridge zum Frühstück als Grundlage für einen Trekkingtag. Das Mittagessen unterwegs kann aus Nüssen, Energieriegeln oder anderen kleinen Snacks, die den Magen nicht belasten, bestehen.

Anhand einer Trekking-Nahrung-Checkliste können Mahlzeiten und Versorgungspunkte schon vor Beginn einer Trekkingtour geplant werden. Empfehlenswert ist die Mitnahme von einer oder zwei Notfallrationen. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass für die Zubereitung gefriergetrockneter Mahlzeiten heißes Wasser benötigt wird. Beim Packen der Trekkingausrüstung müssen Flüssigkeit und Brennstoff für einen Kocher mit einkalkuliert werden. Grundsätzlich ist es auch möglich, auf einer Trekkingreise ohne Kochen auszukommen. In diesem Fall besteht die Verpflegung hauptsächlich aus Nüssen, Wraps, Pita, Energieriegeln und dehydriertem Essen.

Die Fitness trainieren für die Trekkingreise

Bei der Auswahl von Trekking Nahrung sollte auf Nährwert und Nährstoffe, Geschmack und Zubereitungsmöglichkeiten geachtet werden. Darüber hinaus gilt es, die eigenen Ernährungsgewohnheiten und eventuelle Unverträglichkeiten zu berücksichtigen. Ein entscheidendes Kriterium für die Mitnahme von Trekking Nahrungsmitteln ist das Gewicht.
Aus Platzgründen und weil das Schleppen eines schweren Rucksacks beim Trekken kein Vergnügen ist, sollte man genau bedenken, was man wirklich mitnehmen will. Gefriergetrocknete oder dehydrierte Gerichte sind sehr leicht und trotzdem nahrhaft. Bei frischen oder vorgekochten Nahrungsmitteln muss aufgrund des darin gespeicherten Wassers mit mehr Gewicht im Rucksack gerechnet werden. Wer unterwegs schöne Aufnahmen machen will, sucht sich dazu am besten einen Aussichtspunkt mit schönem Blick auf die Berge, den Wald oder einen See. Eine gründliche Routenplanung ist beim Trekking Voraussetzung, unabhängig vom Reiseziel und der Jahreszeit. Die Anforderungen der jeweiligen Trekkingtour sollten im Voraus bekannt sein. Grundsätzlich ist beim Trekken überall mit Gefahrenquellen zu rechnen. Durch gründliche Recherche und genaue Planung können unnötige Risiken jedoch ausgeschlossen werden. Die körperliche Fitness ist beim Trekken sehr wichtig. Als Ausdauertraining bieten sich Sportarten wie Nordic Walking, Radfahren, Joggen oder Schwimmen an. Ausdauersportarten eignen sich ideal zum Aufbauen und Verbessern der Kondition.

Autor

Seit meiner frühesten Kindheit fahre ich in die Alpen, das Wanderfieber hat mich also schon früh gepackt und stets begleitet. Mittlerweile ist es aber eben nicht nur bei Tagestouren in den Alpen geblieben, wie ihr hier auf dem Outdoorblog lesen könnt. Aktuell studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen in Aachen, der Blick geht aber schon wieder in Richtung der nächsten Wandertouren, also bleibt dran!

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