Der heutige Tag wird nicht viel weniger anstrengend als die letzten Tage, so viel sei vorweggenommen. Bei 1300 Höhenmetern rauf und das gleiche auch wieder abwärts auch kaum verwunderlich. Früh um 08 Uhr sind wir an der Wimbachbrücke gestartet und haben uns auf dem klassischen Weg in Richtung Watzmannhaus gemacht, unser heutiges Etappenziel. Höhe: 1930m.

Watzmann-Watzmannhaus

Das Watzmannhaus – der Auftsieg

Nach dem Highlight des gestrigen Tages mit der Wanderung zur Eiskapelle, folgte die nächste schöne Wanderung. Die Tour hinauf zum Haus ist anstrengend, nicht aufgrund der Wege, die sind relativ einfach, aber die Steilheit dieser hat uns zu schaffen gemacht. Im Schnitt sind es 20% Steigung und bei fast drei Stunden Aufstieg ist das doch sehr kräftezehrend. Vor allem da wir zwei schwere Tage (Rinnkendlsteig und Eiskapelle/Grünstein-Klettersteig) in den Beinen haben.

Panorama-Watzmannhaus

Über das Wetter können wir aber wieder einmal überhaupt nicht meckern, strahlend blauer Himmel und Sonne pur – entsprechend hat Thomas jetzt Sonnenbrand. Der Weg über die Mitterkaseralm bietet ein unglaubliches Panorama und immer wieder lassen wir unsere Blicke schweifen. Berchtesgaden, Hoher Gröll, Jenner, Watzmann – alles haben wir im Blick und somit wurden wir doch ganz gut für die Strapazen entschädigt.

Watzmannhaus-Bier

Hinzu kommt das Radler und der Kaiserschmarren auf dem Watzmannhaus, besser kann eine Mittagspause nicht sein! Klingt ein wenig nach Genusswanderung, oder? Eine gute Stunde saßen wir in der Sonne und wollten eigentlich gar nicht wieder weg, aber wir wussten, dass im Tal eine deftige Mahlzeit aus der bayrischen Küche auf uns wartet, also haben wir uns auf den Weg zurück gemacht.

Abstieg vom Watzmannhaus über die Kührointalm

Allerdings sind wir nicht den gleichen Weg zurückgegangen, da wir ein wenig Abwechslung haben wollten. Daher haben wir den Weg über die Kührointalm und von dort zurück zur Wimbachbrücke gewählt. Allerdings dieser Weg ist deutlich unangenehmer zu laufen, da viele Wurzeln und große Steine auf dem Weg liegen und so Konzentration und Trittsicherheit forderten.

Nach der Kührointalm folgte noch ein kurzes, extrem steiles Bergabstück, danach verlief der Weg nur noch über einen Wirtschaftsweg. Eigentlich hassen wir diese Wege, aber heute war es eine willkommene Erholungsstrecke für unsere Beinmuskulatur.

Auf dem Weg kamen wir schnell voran und schon um halb vier waren wir wieder am Auto. Direkt ging es zurück zum Campingplatz und dort haben wir schnell geduscht. Denn danach durften wir unser wohlverdientes Abendessen inklusive einheimischem Berchtesgadener Bier vor herrlichem Bergpanorama genießen. Für Jannik war es im Berchtesgadener Land der letzte Tag und dieser hat sich mit der Tour zum Watzmannhaus definitiv gelohnt!

Abendessen-Watzmannhaus


Hier findet ihr unsere weiteren Tour im Nationalpark Berchtesgaden:

Autor

Seit meiner frühesten Kindheit fahre ich in die Alpen, das Wanderfieber hat mich also schon früh gepackt und stets begleitet. Mittlerweile ist es aber eben nicht nur bei Tagestouren in den Alpen geblieben, wie ihr hier auf dem Outdoorblog lesen könnt. Aktuell studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen in Aachen, der Blick geht aber schon wieder in Richtung der nächsten Wandertouren, also bleibt dran!

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