Auf das Top of Germany durch das Höllental – klingt schon nach eine traumhaften Tour und das ist es auch. Die Wanderung auf die Zugspitze durch das Höllental ist beeindruckend, aber auch nicht zu unterschätzen. Nach der Höllentalklamm geht’s vorbei an der Höllentalangerhütte über Leiter, Brett und Höllentalferner. Die Tour hat alles zu bieten, was eine hochalpine Bergtour in den Alpen ausmacht. Die anspruchsvolle Tour über den Gletscher und den Klettersteig zur Zugspitze durch das Höllental ist ein absoluter Hochtourenklassiker – entsprechend voll kann es auf der Strecke schonmal werden.

Nebelschwaden am frühen Morgen über dem Höllental - Wanderung zur Zugspitze
Nebelschwaden im Aufstieg zur Zugspitze durch das Höllental am frühen Morgen – 07:30 Uhr

Inhaltsverzeichnis

  1. Details zur Tour auf die Zugspitze durch das Höllental
  2. Tourenbeschreibung
  3. Alle wichtigen Infos im Überblick

Weitere Wanderungen in den Alpen.


1. Details zur Zugspitztour durch das Höllental

Alpine Erfahrung notwendig – nicht für Anfänger geeignet!

Länge: 10,1 km
Dauer: 9 Stunden
Höhenmeter: ↑2200 hm

Highlights der Tour: Höllentalklamm, Höllentalangerhütte, traumhafte Natur, Überquerung des Höllentalferner (Gletscher), Klettersteig auf die Zugspitze

Benötigte Ausrüstung: Helm, Klettersteigset, Steigeisen, warme Kleidung, Wetterschutz, ausreichend Wasser und Verpflegung

Schwierigkeit Klettersteig: B-C / I

Detaillierte Infos zur Tour findet ihr auch am Ende des Artikels.


2. Start der Tour durch das Höllental zur Zugspitze

Ich habe es mir einfacher gemacht. Wenn ihr den Artikel über die Höllentalklamm gelesen habt, wisst ihr schon was kommt. Ich bin an einem Mittwoch durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte bei bedecktem Himmel aufgestiegen. Nach einer Nacht auf der Hütte mit dem ein oder anderen Bier am Abend bin ich dann am frühen Morgen um halb sieben zum Gipfelaufstieg zur Zugspitze gestartet. Das Wetter sollte an diesem Tag perfekt werden, die Verhältnisse am Gletscher und auf dem Klettersteig passten auch – grandiose Aussichten für einen erfolgreichen Gipfelsturm.

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Das Bild entstand am Tag vorher während der Wanderung zur Höllentalangerhütte

Die Tour auf die Zugspitze durch das Höllental kann natürlich auch an einem Tag absolviert werden. Wichtig ist, dass ihr die letzte Talfahrt der Seilbahn auf der Zugspitze nicht verpassen dürft – es sei denn, ihr wollt auf der Zugspitze im Münchner Haus übernachten. Die letzte Talfahrt ist um 16:45 Uhr (Juli und August 17:45 Uhr). Startet entsprechend früh am Startpunkt in Hammersbach. Viele starten zwischen 4 und 5 Uhr, ich habe während meiner Tour aber auch ein Pärchen getroffen, das nachts um 2 Uhr gestartet ist. Die beiden wussten aber, dass sie langsamer unterwegs sind und haben entsprechend mehr Zeit eingeplant. 


Im Dunklen in den Bergen zu starten und dem Sonnenaufgang entgegen zu wandern, ist immer ein Highlight. So auch auf dieser Tour. Ich war einer der ersten, der morgens von der Hütte aus gestartet war. Vor mir konnte ich aber schon viele Lichtkegel der Bergsteiger sehen, die von Hammersbach aus gestartet sind. So konnte ich mir schon einen Eindruck verschaffen, wo die Route aus dem Talkessel des Höllentals über die Leiter und das Brett hinaus verlief. Wer von euch schon einmal so früh in den Bergen unterwegs war, weiß sicherlich wie entspannend diese Stille am frühen Morgen ist. 


Einstieg in den ersten kleinen Klettersteig

Ich habe mein Klettersteigset noch nicht an der Hütte angezogen, denn die erste halbe Stunde verläuft relativ entspannt durch die Ausläufer des Höllentals und ein kleines Waldstück. Danach folgt der erste Steilaufschwung, an dessen Ende die Tour zur Zugspitze so richtig losgeht. Bis hierhin habe ich etwa 45 Minuten benötigt. Kurz vor der Leiter zweigt auch der Aufstieg zur Riffelscharte ab.

Blick zurück ins Höllental auf dem Weg zur Zugspitze
Der Blick zurück ins Höllental kurz hinter den ersten Kletterstellen „Leiter“ und „Brett“

Die Leiter

Als Einstieg in den ersten kleinen Klettersteig, bzw. die ersten stahlseilversicherten Stellen, musste ich eine etwa 20 Meter hohe, fast senkrechte Leiter überwinden. Die ein oder andere Sprosse fehlt, oder ist locker, daher habe ich zur Sicherheit vorher das Klettersteigset angezogen. Ich wollte ja nicht, dass der Aufstieg schon hier zu Ende geht. Hinzu kommt, dass von oben ein kleines Wasserrinnsal hinabläuft, sodass es stellenweise rutschig ist.

Das Brett

Danach folgt der Weg, weiter durch Stahlseile gesichert, einem Bergpfad. Hier ist das Sichern mit dem Klettersteigset nicht zwingend notwendig, gibt aber durchaus Sicherheit. Häufig wird das nun folgende Brett als eine der Schlüsselstellen der Bergtour zur Zugspitze durch das Höllental gesehen. Ich persönlich fand die Stelle überhaupt kein Problem.

Brett - erste Kletterstelle auf dem Weg zur Zugspitze
Das „Brett“ – die erste coole Kletterstelle auf dem Weg zum Zugspitz-Gipfel

Bilder im Internet suggerieren eine senkrechte Wand, in die über einen relativ langen Wegabschnitt Stahlstifte im Fels angebracht sind. Natürlich gibt es die Stahlstifte im Fels, die man natürlich auch nutzen muss. Aber weder ist die Wand senkrecht, noch sind die ca. 15 Meter entlang des „Bretts“ besonders schwierig. Das vermag natürlich jeder anders einzuordnen, aber lasst euch nicht von den Bildern abschrecken! Die Perspektive der Fotos macht’s…

Zugspitze durch das Höllental - Sonnenaufgang - Nebel im Höllental
Ein Blick zurück lohnt sich immer! Über den Wolken…

Es wird kälter: der Höllentalferner kommt näher

Nach dem Brett folgt noch eine Felsrinne, die durchklettert werden muss und danach wird der Weg wieder völlig unproblematisch. Auf dem gut markierten Weg ging es für mich weiter. Mittlerweile war auch die Sonne aufgegangen und plötzlich war ich oberhalb des Nebelfeldes, was im Höllental hing – eine traumhafte Stimmung, umgeben von Alpspitze, Riffelspitze und Zugspitze.

Sobald ich nach einer weiteren Steilstufe aus dem Talkessel rauskam, konnte ich die Zugspitze sehen. Das ist natürlich für die Motivation nicht immer förderlich, wenn man vor Augen geführt bekommt, wie weit und wie viele Höhenmeter es noch sind. 

Bis zum ersten Steilaufschwung bin ich mit Jacke gelaufen (Arc’teryx Atom LT – Testbericht), doch in dieser wurde es mir schnell zu warm. Aber mit jedem Schritt und der zunehmenden Höhe wurde es wieder kälter. Der Gletscher und die sich von dort ausbreitende Kälte machten sich deutlich bemerkbar. Für eine Jacke war’s mir trotz der knapp 5 Grad zu warm, schließlich ging es bergauf. Handschuhe habe ich mir angezogen, das sah vermutlich kurzärmlig ziemlich bescheiden aus, aber das war mir egal. 

Der Höllentalferner – oder das, was noch übrig geblieben ist

Von weitem sieht der Höllentalferner sehr kümmerlich aus. Viel ist von diesem Gletscher nicht mehr übrig geblieben, was traurig ist und uns vor Augen führen sollte, wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Allerdings ist der Gletscher aktuell auch nicht gefährdet, durch seine Kessellage ist er vor Sonneneinfall geschützt. Im oberen Bereich nimmt er sogar an Dicke ein wenig zu – dank der extrem geschützten Lage.

Zugspitze durch das Höllental - Gletscher hinter dem Geröllfeld
Über das Geröllfeld gelangt ihr bis an den Fuß des Gletschers – hier steht dann der letzte Teil der Wanderung

Schnell erreichte ich ein Geröllfeld. Sowohl vom Gletscher als auch von den steilen Abbruchkanten der Riffelspitze wird dieses gefüttert. Der Weg durch dieses Geröllfeld ist nicht immer einfach zu finden. Hier hilft GPS, ist aber nicht zwingend notwendig. Wichtig ist, dass ihr euch auf der rechten Seite haltet, denn die Eintiegsstelle in den Gletscher ist ebenfalls rechts. Man kann aber auch die gesamt Zeit über die Einstiegsstelle von weitem sehen, da dort in der Regel immer Menschen sind, an denen man sich orientieren kann. Dennoch zieht sich der Weg durch das Geröllfeld, der Gletscher will einfach nicht näher kommen.

Aber Überraschung: irgendwann war ich dann doch da. Dort habe ich erst einmal eine Pause eingelegt, etwas gegessen und schließlich meine Steigeisen angezogen – der Gletscher bestand aus blankem Eis.


Nicht zu unterschätzen: Der Gletscher an der Zugspitze

Oft wird der Höllentalferner als wenig gefährlich eingeschätzt. Doch Vorsicht: es ist immer noch ein Gletscher, der auch Spalten hat, die tief sind. Ein Spaltensturz kann tödlich enden. Für den Gletscher werden Steigeisen, in den ersten Sommermonaten reichen unter Umständen auch Grödeln, benötigt. Die Orientierung auf dem Gletscher ist nicht sonderlich kompliziert, sofern es eine Schneeauflage gibt. Dann könnt ihr einfach den Spuren folgen. 

Ich hatte mich im Vorfeld über die Tourenbedingungen informiert. Daher wusste ich, dass auf mich ein Gletscher mit Blankeis zukommt. Bei solchen Verhältnissen sind Steigeisen Pflicht und auch die Wegfindung wird erheblich erschwert. In blankem Eis sieht man die Spuren einfach nicht gut oder gar nicht, sodass ich nich auf meine Gletschererfahrung besinnen musste. Zusätzlich sind wir in einer kleinen 3er-Gruppe in kurzem Abstand über den Gletscher gelaufen. So wurde die Orientierung vereinfacht. 


Die Schlüsselstelle: die Randkluft

Am Ende des Gletscher wartet mit dem Übergang vom Eis an den Fels die Schlüsselstelle der Tour. Die sogenannte Randkluft ist eine riesige Gletscherspalte zwischen Eis und Felswand. Je später das Jahr, desto größer wird die Spalte, da sich der Gletscher in den Sommermonaten leicht zurückzieht. 

Es gibt zwei Stellen, an denen die Kluft überwunden werden kann. Die beiden Stellen liegen etwa 20 Meter auseinander. Wie die Bedingungen am Gletscher und der Randkluft sind, könnt ihr sehr detailliert auf der Alpenvereinsseite nachlesen. Das ist eine Pflichtlektüre vor dem Start!

So wusste ich auch, dass während meiner Tour Mitte September die obere Einstiegsstelle nicht mehr genutzt werden konnte, da hier die Randkluft bereits zu groß war. Somit blieb der untere Einstieg in den Klettersteig auf die Zugspitze. 


Zugspitze Klettersteig: der letzte Teil der Tour

Dauer Klettersteig: 3 h

Schwierigkeit: B/C – mittelschwer, aber sehr lang und durchgehend bergauf, stellenweise sehr steil

Gesamthöhenunterschied: 600 hm

Zustieg: 6 Stunden von Hammersbach, 1.600 hm Zustieg

Abstieg: 10 Minuten zur Zugspitzbahn

Für Anfänger geeignet: nein

Zugspitze Klettersteig - die Topographie

Nach dem bis zur Randkluft bereits kräftezehrenden Aufstieg wird jetzt noch einmal die Kondition und Ausdauer auf dem Klettersteig getestet. Insgesamt ist die Schwierigkeit des Klettersteigs überschaubar (B/C). Allerdings ist dieser lang und durchgehend geht es bergauf. Bei mir war das Wetter bestens und warm, daher wurde die ganze Angelegenheit sehr schweißtreibend. 

Die ersten Klettermeter nach der Randkluft sind auch die schwierigsten des gesamten Klettersteigs. Hier geht es senkrecht hinauf und die Tritte sind recht weit. Ich bin die ersten Meter am Fels mit den Steigeisen geklettert, da es an der Randkluft keine geeignete Stelle gab, an der ich die Steigeisen hätte ausziehen können. Nach etwa 10 Klettermetern kommt aber eine sehr gute Stelle, an der man auch ungesichert problemlos stehen kann. Dort habe ich die Steigeisen ausgezogen und wieder in den Rucksack gepackt.

Zugspitze durch das Höllental - Blick auf den Gletscher aus dem Klettersteig
An der Stelle, an der ich die Steigeisen ausgezogen habe, konnte ich noch schnell ein Foto machen – das letzte vor dem Gipfel

Danach folgen viele A und B Stellen, teilweise gibt es auch kein Stahlseil, an dem man sich sicher kann. Dies sind aber harmlose Gehpassagen. Danach folgen steile Stellen, die sich mit flacheren Stellen abwechseln. Komplizierte Kletterpassagen gibt es aber nicht. Die Länge des Steigs ist der anstrengende Part. Die 600 zu überwindenden Höhenmeter machen sich dann doch deutlich bemerkbar, gerade auf einer Höhe von knapp 3.000 Metern.

Die letzten Meter vor dem Gipfel der Zugspitze
Die letzten Meter vor dem Gipfel – das markante Gipfelkreuz der Zugspitze ist schon sichtbar

Aber für die „Qualen“ wurde ich am Gipfel der Zugspitze mit einer grandiosen Fernsicht bis in die Hohen Tauern entschädigt. Traumhaft! Wenn nicht die vielen Menschen am Gipfel ein wenig das Bild trüben – täglich sind dort oben bei bestem Wetter tausende Menschen. Da schrecken auch die 58 € für eine Berg- und Talfahrt offensichtlich nicht ab. 

Der Blick auf den Gipfel der Zugspitze über den Wolken
Der Blick auf den Gipfel der Zugspitze hoch über den Wolken

Fazit zur Bergtour auf die Zugspitze durch das Höllental

Eine so vielfältige hochalpine Tour, die alles zu bieten hat, findet man selten. Eine Klamm, eine optionale Hüttenübernachtung, wilde und einzigartige Natur, Gletscherüberschreitung und einen Klettersteig – was will man mehr? Natürlich hat dies zur Folge, dass sich viele auf den Weg auf die Zugspitze durch das Höllental machen. Dies könnt ihr aber umgehen, in dem ihr unter der Woche zwischen montags und donnerstags die Tour in Angriff nehmt. 

Auch wenn es ein absoluter Hochtourenklassiker in den Alpen ist, bleibt es eine hochalpine Tour mit all ihren Gefahren. Entsprechend müsst ihr eure Ausrüstung anpassen. Schnelle Wetterumschwünge, ein vereister Gletscher, Steinschläge (nicht nur) im Klettersteig – hier ist Vorsicht geboten, nicht umsonst musst der Heli während meiner Tour einen Wanderer ausfliegen.

So ruhig es auch während des Aufstiegs ist, das ist am Gipfel der Zugspitze vorbei. Zwei Seilbahnen fahren dort hinauf, entsprechend viel ist auf dem Top of Germany los. Das ist weniger schön. 


3. Alle Infos zur Wanderung auf die Zugspitze durch das Höllental

Die Übersicht:


Die Zugspitztour im Detail – Zeitplan

Hier liste ich euch einmal im Detail auf, wie viel Zeit ihr bis zu den verschiedenen „Checkpoints“ benötigt. Manche dürften schneller sein, manche aber sicherlich auch langsamer. So habt ihr aber auf jeden Fall schon einmal einen Anhaltspunkt, wie Lange die Tour auf die Zugspitze dauert. Start ist der Parkplatz Hammersbach.

WICHTIG: informiert euch vorher ausführlich über die vorherrschenden Bedingungen. Hier gibt’s immer aktuelle Infos.

  1. Eingang Höllentalklamm: 0:45 h
  2. Höllentalangerhütte: 2:30 h
  3. Steilaufschwung: 3 h
  4. Leiter: 3:15 h
  5. Brett: 3:30 h
  6. Einstieg Höllentalferner: 5:30 h
  7. Einstieg Klettersteig (Randkluft): 6:00 h
  8. Dauer Klettersteig: 3:00 h
  9. Gipfel Zugspitze auf 2.962 m: 9:00 h

Was ist der beste Wochentag, um auf die Zugspitze durch das Höllental zu gelangen?

Meidet die Wochenenden. Die Tour auf die Zugspitze durch das Höllental ist die beliebteste Aufstiegsroute und entsprechend überlaufen an Wochenenden. Gerade am Einsteig in den Klettersteig an der Randkluft kommt es dann auch schon einmal zu Wartezeit von bis zu einer Stunde. Ich bin an einem Donnerstag aufgestiegen und musste an der Randkluft nicht warten. Die besten Wochentage für den Aufstieg zur Zugspitze dürften somit Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sein – sofern das Wetter passt. 

Welche Ausrüstung benötige ich für die Zugspitze?

Abhängig von der gewählten Aufstiegsroute variiert die Ausrüstungsliste. Für die Wandertour durch das Höllental auf die Zugspitze benötigt ihr Steigeisen, Helm, Klettersteigset, Regenjacke als Wetterschutz, warme Kleidung und auf jeden Fall genügen Wasser und Verpflegung! 

Plant ihr – so wie ich – eine Übernachtung auf der Höllentalangerhütte ein, schaut einfach in unsere Packliste für eine Hüttentour. Dort findet ihr alles, was ihr für die Übernachtung auf der Hütte benötigt.

Wie lange dauert es auf die Zugspitze zu wandern?

Die Wanderung auf die Zugspitze durch das Höllental 9 Stunden, durch das Reintal und die Partnachklamm 8 – 10 Stunden. 

Kann ich selbständig zur Höllentalangerhütte aufsteigen und dort übernachten?

Ja. Der Weg zur Höllentalangerhütte durch die Höllentalklamm ist beeindruckend und recht einfach zu laufen. Vorsicht: es ist stellenweise ziemlich rutschig in der Klamm. Euer Abenteuer Zugspitze soll ja nicht hier schon zu Ende sein, weil ihr ausrutscht und euch verletzt.

Ist die Höllentalklamm geöffnet?

Ja, in den Sommer- und Herbstmonaten von Mai bis Oktober. Weitere Infos in unserem Artikel zur Höllentalklamm.

Welche Wanderungen gibt es auf die Zugspitze?

Es gibt 5 Touren, um auf die Zugspitze zu gelangen. 

  1. Durch die Partnachklamm und das Reintal
  2. Über das Gatterl
  3. Auf die Zugspitze durch das Höllental und den Klettersteig
  4. Über den Stoppelzieher-Klettersteig
  5. Jubiläumsgrat (Achtung: schwierige freie Kletterei bis in den III.- Klettergrad [ungesichert])

Wie hoch ist die Zugspitze?

Die Zugspitze ist 2.962 m hoch und damit der höchste Berg Deutschlands. Der Gipfel ist gleichzeitig die Grenze zu Österreich. Der Watzmann in Berchtesgaden ist mit 2.713 m Höhe der höchste Gipfel auf rein deutschem Gebiet. 

Was kostet es auf die Zugspitze zu fahren?

Wer nicht hinauf wandern oder klettern will, muss tief in die Tasche greifen, um mit der Seilbahn auf die Zugspitze zu gelangen. Überlegt es euch gut, die Wanderungen auf die Zugspitze sind alle wunderschön. Egal ob auf die Zugspitze durch das Höllental, Reintal oder Gatterl – es gibt einfachere und schwierigere Routen.

Zugspitze Seilbahn vom Eibsee


Berg- und Talfahrt Einfach Berg- oder Talfahrt
Erwachsene 58 € 35 €
Jugendliche (16 – 18 Jahre) 43 € 28 €
Kinder (6 – 15 Jahre) 32 € 18,50 €

Zugspitze Seilbahn von Ehrwald (Österreich)


Berg- und Talfahrt Einfache Fahrt
Erwachsene € 46,50 € 30,00
Erwachsene ab 60 % Grad der Behinderung € 39,50
Jugendliche, 16–18 Jahre € 37,00 € 24,00
Kinder, 6–15 Jahre € 28,00 € 18,00
Familien

Eltern + 1 Kind (bis einschl. 18 Jahre) € 107,00 € 69,00
Eltern + 2 Kinder (bis einschl. 18 Jahre) € 121,00 € 78,00
1 Elternteil + 1 Kind (bis einschl. 18 Jahre) € 60,50 € 39,00
1 Elternteil + 2 Kinder (bis einschl. 18 Jahre) € 74,50 € 48,00
Weiteres Kind in der Familie € 14,00 € 9,00


Wanderung auf die Zugspitze durch das Reintal im Video

Janniks Tour hinauf zur Zugspitze durch die Partnachklamm und das Reintal gibt’s hier:

Wanderung Zugspitze – Über Partnachklamm und Reintal
Die Tour auf die Zugspitze durch das Reintal und die Partnachklamm im Video
Autor

Seit meiner frühesten Kindheit fahre ich in die Alpen, das Wanderfieber hat mich also schon früh gepackt und stets begleitet. Mittlerweile ist es aber eben nicht nur bei Tagestouren in den Alpen geblieben, wie ihr hier auf dem Outdoorblog lesen könnt. Aktuell studiere ich Wirtschaftsingenieurwesen in Aachen, der Blick geht aber schon wieder in Richtung der nächsten Wandertouren, also bleibt dran!

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