Testbericht: Illusion Fleece von Revolutionrace

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Auf das altbewährte Zwiebelprinzip greifen auch wir immer zurück. So natürlich auch in Schweden. Und nichts lag näher, als ein Fleeceshirt einer schwedischen Firma zu testen. Unserem Revolutionrace Test hat sich das Illusion Fleece von Revolutionrace unterzogen. Die Fleecejacke haben wir als zweite Schicht – also als Isolationsschicht – über unseren Merinoshirts von Dilling eingesetzt. Aber ist es tatsächlich eine Fleecejacke?

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Disclaimer: Die Produkte (2 Illusion Fleece von Revolutionrace) wurden uns kostenfrei zum Testen zur Verfügung gestellt. Da es sich um einen redaktionellen Beitrag mit unserer eigenen Meinung ohne Vorgaben des Herstellers handelt, müssten wir diesen eigentlich nicht mit „Werbung“ kennzeichnen. Wir haben es dennoch getan, um in der aktuellen Diskussion um Werbekennzeichnung auf der sicheren Seite zu sein.


Über Revolutionrace

Gegründet 2013. Nein, kein Tippfehler. Es ist ein ganz junges, aufstrebendes Unternehmen aus Schweden. Das Ziel des Unternehmens: Qualitativ hochwertige Produkte, die mindestens den gleichen Standard haben – wenn nicht sogar höher – als die marktführenden Outdoor-Hersteller. Und das bei einem Preis, der deutlich unter Marktstandard liegt.

Wie kann das funktionieren? Revolutionrace vertreibt die Produkte ausschließlich online (!), wodurch der teure Vertrieb über Zwischen- und Einzelhändler wegfällt.

„Indem wir unsere Produkte ausschließlich online vertreiben, können wir unseren Kunden niedrigere Preise sowie höhere Qualität bieten und Bestellungen schneller verschicken. Dieser Ansatz hat dazu beigetragen, dass wir zur Facebook Success Story 2016 sowie zum Unternehmen des Jahres in Borås 2016 gekürt worden sind.“

Von Revolutionrace haben wir die Illusion Fleece Jacke getestet.

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Eigenschaften

Farbig geht’s zu im Sortiment von Revolutionrace. Orange, grün, blau, türkis, schwarz, lila – alles dabei. Da sollte jeder von euch die passende Farbe finden.

Das Illusion Fleece ist kein klassisches Fleece, wie ihr euch das vermutlich vorstellt. Es ist mehr ein Stretch-Stoff, auf der Webseite von Revolutionrace in den Produktdetails auch als „Hypershell“ deklariert, und recht dick und gut gefüttert, wodurch die Jacke isolierend wird. Praktisch finden wir den Daumeneingriff, sodass die Hände schön warm bleiben. Die Jacke ist aber insgesamt recht lang geschnitten, an den Ärmeln liegt das vor allem am Daumeneingriff.

Die Jacke hat zwei große Taschen auf Hüfthöhe. Dort passen einige Sachen hinein, allerdings nur, wenn der Rucksack nicht aufgesetzt ist – der Hüftgurt verläuft genau über die Taschen. Bei einer Fleecejacke kein Kritikpunkt (bei Regenjacken schon eher), solltet ihr aber beachten. Dazu kommt eine kleine Tasche auf Brusthöhe, die mit einer anderen Farbe abgesetzt ist. Wir haben die kleine Tasche nicht genutzt – sieht aber cool aus!

Die Jacke ist deutlich schwerer als eine normale Fleecejacke, dafür aber auch ein gutes Stück wärmer.

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Verarbeitung

Die Jacke wirkt hochwertig verarbeitet und auch nach der Schweden-Trekkingtour mit zwei schweren Rucksäcken hat die Jacke nicht gelitten – auch wenn wir das Fleece aufgrund der Hitze nicht allzu häufig getragen hatten, wenn der Rucksack auf dem Rücken saß (wir werden hier unsere Eindrücke ergänzen, wenn das Fleece richtig vom Rucksackgewicht getestet wurde). Auch die Nähte scheinen sehr gut verarbeitet zu sein, bisher gibt es an den Jacken kaum Gebrauchsspuren. Die Jacke besteht zu 96% aus Polyester und 4% Spandex.

Das einzige – dazu kommen wir in den Pflegehinweisen noch einmal genauer zurück – ist das Revolutionrace-Logo, was auf den Jacken zu sehen ist. Dieses wäscht sich bei 40 Grad heraus – auch wenn eine Maschinenwäsche bis 40 Grad kein Problem sein sollte laut Herstellerangaben auf der Webseite. Dies war allerdings nur bei Thomas Jacke der Fall. Auf Janniks Jacke ist auch nach mehrmaligen Waschen immer noch das Revolutionrace-Logo zu sehen.

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Funktionalität

Von außen also Hypershell als Stretchmaterial (Punkt Eigenschaften), von innen gefüttert. So hält die Jacke auch bei kühleren Temperaturen sehr warm! Das Stretchmaterial ist auch leicht wasserabweisend. Tröpfelt es also auf einer Tour, müsst ihr nicht direkt die Regenjacke auspacken. Die Kapuze unterstützt natürlich, sodass weniger Wärme entweichen kann. Was wir uns hierbei gewünscht hätten, wäre ein Kordelzug in der Kapuze, dass wir diese hätten zuziehen können. Denn die Kapuze ist recht groß und der Wind kann seitlich hinein wehen. Ein Kordelzug wie am Saum würde das verhindern.

Positiv ist der sehr hoch zuzuziehende Reißverschluss, sodass die Jacke bis über das Kinn geschlossen werden kann. So wird es am Hals nicht so schnell kalt.

Fazit zum Revolutionrace Illusion Fleece

Der super Tragekomfort der Fleecejacke lässt es verschmerzen, dass es im eigentlichen Sinne kein Fleece ist. Die Jacke ist vor allem durch den Stretchstoff extrem angenehmen zu tragen und dadurch spannt die Jacke beispielsweise auch beim Holzhacken nicht. Dazu kommt die höhere Funktionalität im Vergleich zur klassischen Fleecejacke, da diese sich zum Beispiel auch bei leichtem Regen noch einige Zeit tragen lässt ohne, dass es kalt oder nass wird. Das liegt am isolierenden und leicht wasserabweisenden Material. Vorsicht ist definitiv beim Waschen geboten! Das Logo der Jacke von Thomas hat eine 40-Grad-Wäsche nicht überlebt, obwohl es eigentlich – laut Revolutionrace – kein Problem sein sollte. Die Jacke von Jannik und ausschließlich Maschinenwäsche bei 30 Grad zeigt keine Probleme.



PositivNegativ
Isolierend und warmfehlender Gummizug in der Kapuze
sehr gute VerarbeitungLogo kann sich bei 40 Grad herauswaschen
günstiger Preisfällt groß aus
sehr guter Tragekomfort

Übersicht

Preis: 65 Euro

Gewicht: 550g

Material: 96% Polyester, 4% Spandex (Hypershell, Prostretch)

Hier gibt es das Illusion Fleece zu kaufen.

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Pflegehinweise

Das Etikett in der Jacke schlägt eine Maschinenwäsche bei 30 Grad vor – einzeln zu waschen. Auf der Webseite gibt Revolutionrace eine Maschinenwäsche bis 40 Grad an. Der Stoff macht bei 40 Grad sicherlich keine Probleme, das haben wir bereits getestet. Allerdings hat sich bei 40 Grad das Logo auf der Brusttasche und hinten am Rücken abgelöst. Daher solltet ihr die 30-Grad-Wäsche bevorzugen.

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