Heute vor 2 Wochen stand ich noch inmitten einer wunderschönen Berglandschaft und habe traumhaft schöne Panoramen und herrliche Single-Trails genießen dürfen. Wo ich das gemacht habe? Auf dem Prättigauer Höhenweg im Kanton Graubünden in den Schweizer Alpen. Der Prättigauer Höhenweg ist ein wunderschöner Bergwanderweg, der auf 75 km von Landquart bis nach Klosters führt, immer entlang der Rätikon-Kette. Wie ich das Wandern in der Schweiz auf den insgesamt 4 Etappen erlebt habe, könnt ihr Woche für Woche hier nachlesen. Aber hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack!

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Die Wanderung auf dem Prättigauer Höhenweg dauert 4 Tage, ist aber auch in 3 Tagen möglich. Auf dem Fernwanderweg in der Schweiz durch den Rätikon könnt ihr die wunderschöne Landschaft Graubündens inklusive gemütlicher Hüttenübernachtungen erleben. Die Hüttentour im Rätikon bescherte mir traumhafte Sonnenuntergänge, wunderschöne Berglandschaften und perfektes Wetter in Graubünden. Als erstes kommt eine kleine Infoübersicht über den Prättigauer Höhenweg, bevor ich mich in die Etappenbeschreibungen stürze.

Prättigauer Höhenweg: Infos und Fakten

  • Gesamtlänge: 75 km
  • 4 Etappen
  • Dauer: 3 oder 4 Tage
  • Auf- und Abstiege: ↑4500 hm und ↓3900 hm
  • Technik/Schwierigkeit: mittel (Bergwanderweg ohne Kletterei)
  • Unterkunft: Berghütten und Hotels

Höhenprofil des Prättigauer Höhenweges

Wandern auf dem Prättigauer Höhenweg - eine Übersicht 2
Wir sind den Weg anders herum gelaufen: von Klosters nach Landquart

Etappen auf dem Prättigauer Höhenweg

Etappe 1: Klosters – St. Antönien

Länge: 12,89 km

Dauer: 4 – 5 h

Höhenmeter: ↑644 hm und ↓1108

Etappe 2: St. Antönien – Carschinahütte

Länge: 9,81 km

Dauer: 3 – 4 h

Höhenmeter: ↑946 hm und ↓132 hm

Etappe 3: Carschinahütte – Schesaplanahütte

Länge: 15,79 km

Dauer: 5 – 6

Höhenmeter: ↑586 hm und ↓911 hm


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© Graubünden Ferien, Andrea Badrutt

Disclaimer: Die Reise in die Schweiz und die Wanderung auf dem Prättigauer Höhenweg hat im Rahmen einer Pressereise stattgefunden, die von Graubünden Ferien und Prättigau Tourismus organisiert wurde. Dies ist ein redaktioneller Beitrag mit unserer eigenen Meinung ohne Vorgaben des Organisators.


Etappe 0: Ankunft und Kennenlernen in Graubünden

Los ging es für mich am Flughafen Düsseldorf. Ein kurzer Flug bis Zürich und von dort aus mit dem Zug weiter in Richtung Klosters in Graubünden. Knappe 6 Stunden hat das gedauert und reibungslos hat es geklappt. Großer Dank geht an der Stelle nochmal an Graubünden Ferien und Prättigau Tourismus raus, die die komplette Reise von vorne bis hinten perfekt geplant haben.

In Klosters angekommen, habe ich kurz mein Zimmer im Hotel Silvapina bezogen, bevor ich die Gruppe kennenlernen durfte, mit der es die nächsten 4 Tage in die Berge auf den Prättigauer Höhenweg gehen sollte. Insgesamt waren wir 8 Leute – 6 Journalisten/Fotografen/Blogger und die beiden Organisatoren von Graubünden Ferien und Prättigau Tourismus. Der Trailhund durfte natürlich auch nicht fehlen und mit Nino hätte es keinen besseren Vierbeiner als Begleiter treffen können! Nach einem Besuch im Dorfmuseum Nutli Hüschi und einem gemeinsamen Abendessen mit der Gruppe wusste ich, dass mich 4 lustige Wandertage erwarten würden – und so war es auch!

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Etappe 1: Klosters – St. Antönien

Der Start einer jeden Tour ist schon immer ein Highlight. Zum ersten Mal wieder den schmalen Trail unter den Wanderschuhen fühlen, frische Morgenluft atmen und neue, wunderschöne Natur entdecken. All das konnte Etappe 1 natürlich erfüllen und noch vieles mehr. Gestartet sind wir in Klosters, dem eigentlichen Ziel des Prättigauer Höhenwegs. Ganz einfach aus dem Grund, weil wir den Weg andersrum gelaufen sind, um insgesamt mehr bergab als bergauf zu wandern. Zum Reinkommen war die Etappe perfekt und landschaftlich jetzt schon ein echter Hingucker. Den ausführlichen Bericht mit mehr Details zum Weg gibt es dann in einer Woche hier.

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Etappe 2: St. Antönien – Carschinahütte

Die Nacht haben wir nochmal in einem Hotel in St. Antönien verbringen dürfen – dem Hotel Madrisajoch. Falls ihr mal in der Gegend sein solltet, kann ich euch einen Besuch dort nur ans Herz legen. Mehr Infos folgen im Artikel zur Etappe. Bestens ausgeruht also ging es zum Wandern im Rätikon auf die zweite Etappe, auf der der Partnunsee als Abkühlung und die Carschinahütte am Fuße der Sulzfluh als Hingucker auf uns warten sollten.

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Etappe 3: Carschinahütte – Schesaplana Hütte

Spätestens auf Etappe 3 sind wir richtig in den Bergen des Rätikon angekommen. Nach einer gemütlichen Hüttenübernachtung auf der Carschinahütte und einem wunderschönen Sonnenuntergang am Abend ging es am nächsten Tag auf einer etwas längeren Etappe in Richtung Schesaplana Hütte, die ebenfalls sehr schön ist und am Fuße der Schesaplana liegt.

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Etappe 4: Schesaplana Hütte – Älplibahn Malans

Nach – meiner Meinung nach – der besten Nacht, die wir im Massenlager der Schesaplana Hütte verbracht haben, ging es schon auf die letzte Etappe in Richtung Ziel, Malanser Älplibahn. Das Wetter war – wie an Tagen zuvor auch schon – sonnenbrandgefährlich. Mit anderen Worten: wir hatten extrem Glück und perfektes Wanderwetter. Die historische Älplibahn schenkte uns die letzten Höhenmeter und brachte uns sicher runter nach Malans. Und so schnell können 4 schöne Wandertage auf der Hüttentour im Rätikon verfliegen.

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Das war schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was euch in den kommenden Wochen hier erwarten wird. Woche für Woche werden detaillierte Artikel zu den einzelnen Etappen des Prättigauer Höhenweges folgen, sodass ihr euch ein besseres Bild vom Fernwanderweg durch den Rätikon machen könnt. Aber eins kann ich schon vorwegnehmen: Der Weg und die Region Prättigau ist nur zu empfehlen und falls ihr einen schönen Urlaub in den Schweizer Bergen verbringen wollt, genau das Richtige!

Bevor ihr euch auf die Hüttentour durch Graubünden begebt, solltet ihr eure Ausrüstung checken! Mit unsere Packliste für eine Hüttentour ist das kein Problem und ihr vergesst definitiv nichts.


Autor

Es ist noch gar nicht lange her als ich das Wandern für mich entdeckt habe. Meine erste Fernwanderung war der Eifelsteig, die ihr hier auf dem Blog übrigens auch nachlesen könnt. Das war zeitgleich auch der Startschuss für Trekkinglife. Doch naturverbunden war ich schon immer, was ich meinen Eltern zu verdanken habe. Die ersten Urlaube meines Lebens gingen stets in Richtung Norden nach Skandinavien. Daher kommt vermutlich auch meine Begeisterung für die skandinavischen Länder.

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